Leon Bamert, Mechatronik Schule Winterthur (MSW) und Maurin Schickli, Bühler, Teilnehmer an den WorldSkills 2024 in Lyon (FR) im Bereich Industrie 4.0, vom 10. – 15. September 2024, bereiten sich intensiv auf den Wettkampf vor. Sie treten als Sieger der SwissSkills 2023 an und erzählen im Interview von ihrer Gefühlslage und ihren Erfahrungen in der Vorbereitung.

Sie sind aufgeregt und etwas nervös, freuen sich aber sehr auf den Wettkampf. Ihr Ziel ist es, ihr Bestes zu geben und nach dem Wettbewerb stolz sagen zu können, dass sie alles gegeben haben. Die Vorbereitung war eine Herausforderung, da sie sich viel neues Wissen aneignen mussten. Besonders wichtig war die Teamarbeit, man muss die Arbeitsweise des anderen verstehen um als Team effizient zu sein.

Der Wettbewerb hat einen hohen Stellenwert. Sie haben ein Jahr lang intensiv darauf hingearbeitet. Unabhängig vom Ergebnis haben sie in dieser Zeit Fachwissen und Methodenkompetenzen erworben, was für sie persönlich sehr wertvoll ist.

Trotz unterschiedlicher Arbeitgeber und Wohnorte haben sie sich gut organisiert, wobei Maurin für das Training zu Leon kommt. Dabei werden sie von ihren Arbeitgebern voll unterstützt. Die Teilnahme am Wettbewerb bringt ihnen auch wertvolle Kontakte, Medientraining und die Fähigkeit, unter Zeitdruck zu arbeiten.

Ihre Entscheidung für eine Lehre in der MEM-Branche ist auf ihr Interesse an Technik zurückzuführen. Lernenden, die ebenfalls am Wettbewerb teilnehmen möchten, raten sie, keine Angst zu haben, Fragen zu stellen und die Chance zu nutzen, etwas Aussergewöhnliches und Einmaliges zu erleben. Sie betonen, dass sich die Teilnahme auf jeden Fall lohnt.

Roman Zellweger (MSW)

Winterthur, 26.8.24