Teilnehmer der Ergänzungsausbildung „Additive Fertigung in Metall“ 2025
(von links nach rechts): Sana Kahloun, Silvan Meier, Daniel Muggli, Silas Neukomm, Dominik Weiss, Finn Gerbe.


Winterthur, 19. Mai 2025
– Nathanael Dubacher, Hauptlehrperson Polymechanik

Bereits zum zweiten Mal nach 2024 führten die Mechatronik Schule Winterthur (MSW) und das Institut für Produkt- und Produktionsengineering (IPP) der ZHAW School of Engineeringgemeinsam eine praxisnahe Ergänzungsausbildung in additiver Fertigung mit Metall durch. Teilgenommen haben erneut hochmotivierte Lernende im 3. Bildungsjahr des Berufs Polymechaniker:in EFZ.

Im Mittelpunkt stand das industrielle Verfahren PBF-LB/M (Powder Bed Fusion – Laser Beam / Metal). Die theoretischen Grundlagen wurden an der MSW erarbeitet. Im Anschluss konnten die Lernenden ihre Kenntnisse im IPP der ZHAW praktisch vertiefen – mit direktem Zugang zu industrieller Infrastruktur und unter fachkundiger Betreuung durch Dr. Stefan Cerner und sein Team.

 

Individuelle Projekte – Kreativität trifft Technologie

Besonderer Fokus lag auf der eigenständigen Umsetzung individueller Projektideen: Von der Planung über CAD-Konstruktion bis zum fertigen Metallbauteil durchliefen die Teilnehmenden einen vollständigen Entwicklungsprozess. Damit förderte die Ausbildung sowohl technisches Know-how als auch kreative Lösungsansätze.

 

Zertifikat und Zukunftsperspektiven

Für die erfolgreiche Teilnahme erhielten alle Lernenden ein offizielles Zertifikat, das ihre erweiterten Kompetenzen in der additiven Fertigung dokumentiert – ein wertvoller Baustein für ihre berufliche und schulische Weiterentwicklung. Viele der Teilnehmenden gelten als potenzielle angehende Ingenieurinnen und Ingenieure.

Begleitet wurde die Ausbildung erneut von Nathanael Dubacher, Berufsschullehrperson der MSW, der die Lernenden durch den gesamten Prozess führte und die Schnittstelle zur ZHAW koordinierte.

 

Ein Gewinn auf beiden Seiten

Die ZHAW-Studierenden profitierten ebenso vom Austausch mit den Lernenden wie umgekehrt – eine klassische Win-Win-Situation, in der Theorie, Praxis und unterschiedliche Bildungsstufen miteinander in Dialog traten.

 

Fazit: Eine starke Partnerschaft für die Fachkräfte von morgen

Die Kooperation zwischen der MSW und dem ZHAW IPP zeigt beispielhaft, wie moderne Berufsbildung, angewandte Forschung und technologische Spitzenleistung Hand in Hand gehen können – zum Nutzen aller Beteiligten und des Werkplatzes Schweiz.