Die Klasse SK2a hat am 30.05.17 den Geheimgang 188 im Sulzerareal in Winterthur besucht. Dabei stand das Motto Teamwork im Vordergrund. Live Escape Games spriessen in jüngster Zeit wie Pilze aus dem Boden: Der Geheimgang hat dieses Konzept erweitert: «Du musst nicht einfach aus einem Raum entkommen, sondern durchlebst eine Geschichte, in der du ein kniffliges Ziel erreichen musst.»
Um dieses Rätsel lösen zu können, wurden vier zufällig zugeteilte Gruppen gebildet. Zwei Gruppen versuchen jeweils zeitgleich im Geheimgang zwei unterschiedliche Rätsel als «Sherlock» oder «Sonderkommando» zu lüften. Die anderen beiden Gruppen setzen sich in der Uetlibergbahn mit einer Fragestellung über dieses Rätsel auseinander. 1.5 Stunden später gab es den Wechsel.
Eine gemeinsame Reflektion des Erlebten fand eine Woche später im Schulzimmer statt. Die Lernenden füllten einen Fragebogen aus, um ihr Temperament im Geheimgang unter die Lupe zu nehmen. Anhand der Temperamentenlehre von der antiken Humoralpathologie[1] haben sich die Jugendlichen in den verschiedenen Typen (teils) wiedergefunden.
In einer kurzen persönlichen Erzählung haben sie ihre Erlebnisse festgehalten und reflektiert. Dabei wurde nicht nur ihre persönliche Sicht, sondern auch der Eindruck der Gruppenmitglieder berücksichtigt.
Auch wenn das Rätsel nicht von allen Lernenden gelöst wurde, möchten sie den Geheimgang weiteren Klassen «zumuten».
[1] Grundlage die (Vier-)Säfte-Lehre (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Humoralpathologie)
