Am letzten Freitag durfte die MSW in regelmässigem Abstand Hände schütteln und Schultern klopfen. Zuerst an der BMS Diplomfeier, an welcher die erfolgreichen Abschlüsse der BMS I gewürdigt wurden. An der gleichen Feier wurden auch die Abschlüsse der BMS II geehrt. Auch hier durften viele ehemalige Lernende der MSW ihr Diplom in Empfang nehmen. Die Quote aller BMS-Absolventen, welche ihre Grundausbildung an der MSW absolviert haben, ist seit Jahren stabil und sehr hoch.
Mit bereits einigem Muskelkater in den Händen ging es direkt weiter zum Frackumzug der ZHAW Absolventen in der Altstadt von Winterthur. Auf den wie immer sehr kreativen und vor allem sehr lauten Fahrzeugen ging es traditionell sehr feucht zur Sache. Auch wenn die Absolventen durch spezielle Kleidung und vor allem durch viele Haare im Gesicht gut getarnt waren, entgingen sie dem Blick ihrer ehemaligen Ausbildnern nicht. Zusätzlich zum bereits bekannten Gratulationsritual kommt hier immer noch ein lockeres Prosit dazu. Alle erkannten und gefragten „MSW’ler“ haben ihre Bachelorarbeit mit Sehr Gut (6.0 – max. 5%) abgeschlossen und bestätigen die sehr gute Vorbereitung auf die ZHAW während ihrer Lehrzeit.
Nach dem Umzug ging es zur Nacht der Technik, an welcher die MSW zum ersten Mal mit einem eigenen Stand vertreten war. Durch die vereinbarte engere Zusammenarbeit zwischen den beiden Institutionen wurde dies möglich. An diesem sehr gut besuchten Event präsentierte sich die Schule mit der bionischen Hand und dem Seilziehautomaten. Die vorgestellten Projekte mussten sich keineswegs verstecken und konnten sich nahtlos in die verschiedenen Aktivitäten einfügen. Das Erstaunen und das Interesse der Besucher von Gross und Klein, von Experten und Laien war gross. Die parallel geführten Gespräche mit der ZHAW zeigten eindeutig auf, dass die MSW Jahr für Jahr wertvolle, konstante und vor allem auch regelmässige Vorarbeit leistet, welche von allen sehr anerkannt und geschätzt wird. Eine noch tiefere Zusammenarbeit ist eindeutig anzustreben. Hier wurde dann das letzte Mal an diesem Tag gratuliert, denn nach dem „Bart ab“, kam dann auch noch das eine oder andere bekannte Gesicht am Stand vorbei.
Andy Koblet, Fachlehrperson Automation






